Ordne wenige größere Töpfe versetzt an, statt viele kleine zu stapeln. Kombiniere Bücher, geschlossene Boxen und eine Kaskade aus Efeutute für diagonale Bewegungen. Achte auf Tiefe: Vorderkante nicht überladen, damit die Silhouette klar bleibt. Eine matte Rückwand verhindert Spiegelungen, und dezente Clips halten Kabel unsichtbar. Teste mit seitlicher Kameraposition, um Verzerrungen zu verringern.
Ein schlanker Servierwagen wird zur wandelbaren Pflanzenstation: unten Wasserspray und Tücher, oben zwei strukturierte Töpfe, daneben ein kleines, dimmbares Licht. Vor dem Call rollst du ihn an die perfekte Stelle, danach verschwindet er wieder. So bleibt der Wohnraum frei nutzbar, und dein Bild erhält dennoch verlässliche Kontinuität, auch wenn du öfter den Arbeitsplatz wechselst.
Schon 60 bis 100 Zentimeter Abstand zwischen dir und der Rückwand schaffen sanfte Hintergrundunschärfe, die Aufmerksamkeit auf dein Gesicht lenkt. Eine matte, leicht strukturierte Wandfarbe unterstützt das Bokeh. Halte Pflanzen nicht direkt an der Wand, damit Schatten weich auslaufen. Markiere deinen Standplatz, damit du dich nach kurzen Pausen identisch positionierst und die Bildwirkung konstant bleibt.